Cordula Kagemann ist eine Künstlerin aus Leidenschaft. Sie kombiniert Papier, Malerei und Collage und zeigt so, was nicht präsentiert werden sollte, indem sie diese Abwesenheit durch das Nebeneinander von Löchern zum Symbol ihrer spezifischen Präsenz macht. Es gibt nicht die Bullaugen der Gelben U-Boote der Beatles, die eine neumodische, phantasmagorische Welt zeigen – aber! – Fenster öffnen sich zum Geheimnis des Athanors der Künstlerin – indem sie weit über das Werk hinausgeht, enthüllt sie es im Inneren.

Sie reproduziert die Sprache der Seele für die Seele, während ihre Werke die Seele hinter der Seele, den Spiegel hinter dem Spiegel, das Spiegelbild hinter dem Spiegelbild ausdrücken, wo nichts mehr reflektiert wird. Als Gérard de Nerval das Porträt hält, das Nadar zwischen seine Hände genommen hat, schreibt er auf den Rücken: Ich bin der andere. Cordula, die ebenso zur Poesie neigt, ist in ihren Werken im Jenseits des anderen – ein Jenseits der Träume, das auf das Innere der Zeichen verweist.

Cordula Kagemann Collage Künstlerin beim Dreh in Dortmund[/caption

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